Mineralische Baustoffe unterscheiden sich u.a. durch den Grad ihrer Porosität. Desshalb speichern sie mehr oder weniger Flüssigkeit, woraus diverse Bauschäden entstehen können:
■ Durchfeuchtung der Wand
■ Moos-, Flechten- und Algenbewuchs, Schimmelpilz
■ Schmutzablagerungen
■ Quell- und Schwindrisse
■ Frostschäden, Absprengungen
■ Salzausblühungen, Schäden infolge Hydratation
■ Kalkausblühungen
■ Verlust an Wärmedämmung
■ Chemische Korrosion, Bindemittelumwandlung durch sauren Regen
■ Rostläufer . . .
Wir schützen Ihre Fassaden mit fortschrittlichen Imprägniermitteln - garantiert 10 Jahre schlagregendicht !
Bereits seit Anfang der 80er ist der Trend aus den amerikanischen Ghettos bei uns zunehmend präsent – und ein Ende ist nicht abzusehen. Im Gegenteil. Sinkendes Interesse ist nicht festzustellen, sondern eine stetige Professionalisierung. Der harte Kern der Sprayerszene arbeitet öfter, gezielter und wagemutiger denn je. Zudem gibt es immer mehr Anfänger, Nachahmer und Gelegenheitssprayer, die im Laufe ihres „Learning by Spraying“ ebenfalls überall große und kleine Schäden anrichten. Justitia ist farbenblind: Die Vertreiber von Graffiti-Farben sind rechtlich nicht zu belangen. Ebenso wenig wie die meisten Sprayer. Da von der Gesetzgeberseite diesbezüglich keine abschreckende Wirkung zu erwarten ist, reagieren immer mehr Städte mit eigenen Förderprogrammen für den Schutz von Gebäuden vor Graffiti.
Den heutigen „Writern“ stehen Materialien zur Verfügung, gegen die sich die Sprays der Anfangstage wie Tuschkastenfarben ausnehmen. Ganz legal ist im Internet alles zu bestellen, was Untergründen jeder Art intensiv und lange zu schaffen macht: hochdeckende Bitumenfarben und Kunstharzlacke, extrem witterungs- und UV-beständig, garantieren bei ungeschützten Objekten bunten Ärger für die Ewigkeit. Tags oder Krakel sind überall zu sehen, meist aufgebracht mit dem klassischen Edding-Stift. Ein neuer Trend geht hier momentan zu Permanentpasten, die mit einer Strichbreite von bis zu 5 cm auf Rauputz, Rost, Glas oder sogar unter Wasser funktionieren. Hinzu kommen ätzende Eigenentwicklungen, hergestellt unter Zusatz von Säuren, Bremsflüssigkeit oder Unterbodenschutz. Mit geringem Aufwand wird hier ein hohes Schadenspotenzial erreicht.
Nur in Ausnahmen sind sie künstlerisch, in der Regel ärgerlich und sie sind überall: Graffiti, gesprühte Bilder, geschmierte Botschaften und Signets („Tags“) von Sprayern und Jugendgangs. Öffentliche Gebäude, Bushaltestellen, Wohnviertel, Innenstadtbereiche, Lärmschutzwände etc. – gesprüht, beschmiert oder bekritzelt wird überall. Vor allem in dieser Menge sind das längst keine Kavaliersdelikte mehr, sondern massive Schädigungen zu Lasten der Optik, der Bausubstanz, der Werterhaltung. Die Schadenssumme beträgt insgesamt momentan geschätzte mehrere 100 Millionen Euro pro Jahr, Tendenz steigend.
Auf ungeschützten Flächen (d. h. ohne Schutzsystem) schädigen Graffiti gleich
doppelt: zum einen optisch, zum anderen unter der Oberfläche. Wo ätzende
Sprühfarben und Marker ungehindert in die Bausubstanz eindringen, drohen erst
baulich und später finanziell ernste Probleme. Bindemittel und Kunststoffanteile
in Putzen und Dispersionsfarben können sich auflösen oder die
Diffusionsfähigkeit der Baustoffoberfläche wird beeinträchtigt. Das wiederum
zieht häufig Rissbildung, Frostschäden oder die Ablösung von Putzen und
Fassadenfarben nach sich. Um solche Entwicklungen rechtzeitig zu verhindern,
bedarf es höchster Fachkompetenz sowie einer hervorragenden Produktlinie –
Qualitäten, die Getifix auf alle Fälle mitbringt; das beweist die erfolgreiche
Arbeit auf bundesweit vielen Tausend Quadratmetern gereinigter und geschützter
Oberflächen. Jeder Getifix Experte verfügt über umfassende Fachkenntnisse bei
Schadensanalyse und Schutz sowie über langjährige Erfahrung. Durch regelmäßige
Schulungen entspricht das technische Know-how immer den höchsten Standards.
Beste Voraussetzungen, um die jeweils richtigen Maßnahmen bei der
Graffiti-Entfernung und – noch wichtiger – bei der -Prophylaxe zu
ergreifen.
Denn nur mit einer wirkungsvollen Vorbeugung lassen sich
langfristig
Graffiti-Probleme und -Kosten in den Griff
bekommen.
Eine im „Handelsblatt“ veröffentlichte Studie ergab:
Wird ein Graffito binnen 48 Stunden entfernt, beträgt die Gefahr einer weiteren
Besprühung 0–10%.Wer ein Jahr mit der Beseitigung wartet, riskiert laut Studie
eine Folgetat mit fast 100%iger Sicherheit.
Um Aussehen, Funktion und Substanz von Gebäuden und Flächen langfristig vor
Farbvandalismus zu schützen, erweisen sich ständiges Entfernen und Übermalen als
völlig ineffektiv. Was wirklich nützt, ist Vorbeugung; sinnvollerweise mit
geprüften professionellen Anti-Graffiti-Systemen. Graffiti- Prophylaxen bilden
zunächst eine Trennschicht aus, die das Eindringen der unerwünschten Farbmittel
in die Bauwerksoberfläche verhindert. Danach erlaubt eine passende
Reinigungstechnologie die Substanz und Untergrund schonende
Graffiti-Entfernung.
Schnelles und konsequentes Entfernen spielt hier eine wichtige Rolle. Denn erstens ziehen Graffiti immer weitere nach sich. Zweitens gehen erfahrene Sprayer mittlerweile sehr geplant vor. Sie beginnen mit einem kleinen „Tag“ und beobachten, ob es entfernt wird. Geschieht nichts, erscheint das Objekt geeignet für weitere, großflächige „Verzierungen“. Wird es jedoch konsequent graffitifrei gehalten, besteht keine Aussicht auf ein bleibendes Werk und damit in aller Regel kein Interesse von Seiten der Sprayer. Schon aus diesem strategischen Grund rechnet sich die Anwendung eines Anti-Graffiti-Systems, denn Ärger und Kosten bleiben damit von vornherein aus. Den zuverlässigsten Schutz bieten hier Getifix Wartungsverträge, in denen Reaktionszeit und Reinigungsturnus ganz nach Wunsch und Bedarf des Kunden vereinbart werden.